Vorweg, weil es wichtig ist: Es gibt keine „verbotenen" Schnitte für kurvige Bräute. Es gibt nur Schnitte, die mit der richtigen Konstruktion und Anpassung großartig sitzen. Genau da liegt der Unterschied zwischen Stange und Atelier.

Die A-Linie — der sichere Allrounder

Die A-Linie liegt am Oberkörper an und fließt von der Taille weich nach unten. Sie betont die schmalste Stelle, umspielt Hüfte und Po und gibt dir den ganzen Tag Bewegungsfreiheit. Für die meisten kurvigen Figuren ist sie die schmeichelhafteste und unkomplizierteste Wahl.

Auch figurbetont darf sein

Du möchtest deine Kurven zeigen? Dann spricht nichts gegen eine körpernahe Silhouette. Mit einer gut gearbeiteten inneren Corsage und der richtigen Stoffwahl sitzt auch ein figurbetontes Kleid sicher und bequem. Entscheidend ist nicht die Konfektionsgröße, sondern die Schnittführung — „Schnittführung statt nur Größe" ist mein Leitsatz.

Halt bei großer Oberweite

Ein eigenes Thema, das große Häuser oft übergehen: sicherer Halt. Ich kann stützende, auf deine Größe abgestimmte Cups einarbeiten, breitere Träger anbringen oder die innere Corsage so anpassen, dass du dich frei bewegst — oft ganz ohne zusätzlichen BH. So wird aus „schön anzusehen" auch „den ganzen Tag tragbar".

Stoffe, die tragen statt auftragen

Fester Mikado gibt Struktur und steht für sich, fließender Chiffon umspielt sanft, Spitze auf Tüll wirkt romantisch und kaschiert zugleich. Welcher Stoff zu dir passt, finden wir bei der Anprobe gemeinsam heraus. Welche Größen ich führe, steht unter Größen; die Modelle siehst du in der Curvy-Kollektion.

Am besten im Spiegel

So hilfreich Theorie ist — deinen Schnitt spürst du erst beim Anprobieren. Wie du vorab Maß nimmst, zeigt die Curvy-Maßanleitung, und welche Größen realistisch sind, erklärt Plus-Size-Brautkleid in Größe 48–54 finden. Wenn du magst, frag einen Termin an.

— Annett