Maße sind kein Urteil, sondern ein Werkzeug. Sie helfen mir, vor deinem Termin die passenden Modelle in der richtigen Größe vorzubereiten — damit die Anprobe entspannt wird. Nimm dir ein weiches Maßband, am besten mit einer zweiten Person, die hilft.
Die wichtigsten Maße
- Oberweite: waagerecht um die stärkste Stelle der Brust, Maßband locker anliegend, nicht einschnüren.
- Unterbrustweite: direkt unter der Brust — wichtig für Halt und Cup-Arbeit bei größerer Oberweite.
- Taille: an der schmalsten Stelle des Oberkörpers, meist etwas oberhalb des Bauchnabels.
- Hüfte: waagerecht um die stärkste Stelle von Po und Hüfte.
- Körpergröße mit Schuhen: in den Schuhen gemessen, die du zur Hochzeit tragen möchtest — entscheidend für die spätere Länge.
Tipps fürs genaue Messen
Miss über dünner Kleidung oder Unterwäsche, nicht über dickem Stoff. Halte das Maßband waagerecht und locker — es soll anliegen, nicht spannen. Trag dabei am besten die Unterwäsche, die du auch unter dem Kleid tragen würdest. Notiere alle Werte in Zentimetern.
Größentabelle als Orientierung
Mit deinen Maßen kannst du dich an der Bianco-Evento-Größentabelle orientieren — denk daran: Brautgrößen fallen meist kleiner aus als Konfektion. Was das für deine Größe bedeutet, erkläre ich in Plus-Size-Brautkleid in Größe 48–54 finden. Welche Größen ich zur Anprobe führe, steht unter Größen.
Maße sind der Start — die Anprobe entscheidet
So nützlich die Zahlen sind: Das letzte Wort hat der Spiegel. Bei der Anprobe sehe ich, wie ein Kleid wirklich an dir sitzt, und passe es als gelernte Schneiderin millimetergenau an — Kürzen und Engermachen sind beim Atelier-Kauf inklusive. Welcher Schnitt dir steht, liest du in Welche Schnitte kurvigen Figuren schmeicheln.
Bring deine Maße einfach mit: Termin anfragen — ich melde mich innerhalb von zwei Werktagen.
— Annett